... aber vielleicht doch interessant: NAWLZ - interessante Form von interactive Fiction auf Graphic Novel-Basis.
Edit: hier gibts eine ganz gute Online-Review zu NAWLZ: http://webcomicoverlook.com/2009/01/14/the-webcomic-overlook-64-nawlz/
Sonntag, 7. Juni 2009
Freitag, 5. Juni 2009
Blade Runner Official Mash-Up-Thingy
Haha, eat this:
Go.
Ridley Scott, Regisseur von „Blade Runner“, arbeitet an Sorta-Prequels in Form von kurzen fünf- bis zehnminütigen Clips, die in Form einer Webserie namens „Purefold“ Themen des Films aufgreifen sollen. Die Figuren aus dem Original sollen nicht vorkommen, es ist eine Online-Serie „inspired by Blade Runner“. Das besondere: Die Serie wird unter CC-Lizenz stehen und User sollen die Clips remixen und online stellen, was dem ganzen eine ganz eigene Dynamik verpassen könnte. Willkommen im 21. Jahrhundert, Film.quoth der Nerdcore, mehr hier. Der Spannende Teil ist m.E. die Lizenz: Das wird offenes jeder-darf-mitmachen-Storytelling-of-Doom(TM).
Go.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Filme mit alternativen Enden
Ganz interessant sind ja vielleicht auch noch Filme mit alternativen Enden die dann aus welchen Gründen auch immer nicht genommen wurden (und die teilweise radikal anders sind, vgl. "Blade Runner").
Zumindest in der DVD-Fassung wird dadurch demonstriert, dass die Geschichte auf unterschiedliche Arten enden kann (=> interessant wäre hier auch die Rolle der DVD als Medium in dem alternative Fassungen publiziert werden können).
Es kommt wohl auch vor, dass bei besonders spannenden TV-Serien unterschiedliche Enden gedreht werden um die Spannung bis zuletzt zu halten (wenn ich mich nicht irre war das bei der ersten Staffel von "Murder One" der Fall, in der es um einen Mordfall ging => es wurden mehrere Enden gedreht in denen sich unterschiedliche Figuren als letztendlicher Mörder herausstellten; nicht einmal die Schauspieler wussten vorher, welches Ende dann letztendlich ausgestrahlt werden würde).
Zumindest in der DVD-Fassung wird dadurch demonstriert, dass die Geschichte auf unterschiedliche Arten enden kann (=> interessant wäre hier auch die Rolle der DVD als Medium in dem alternative Fassungen publiziert werden können).
Es kommt wohl auch vor, dass bei besonders spannenden TV-Serien unterschiedliche Enden gedreht werden um die Spannung bis zuletzt zu halten (wenn ich mich nicht irre war das bei der ersten Staffel von "Murder One" der Fall, in der es um einen Mordfall ging => es wurden mehrere Enden gedreht in denen sich unterschiedliche Figuren als letztendlicher Mörder herausstellten; nicht einmal die Schauspieler wussten vorher, welches Ende dann letztendlich ausgestrahlt werden würde).
Weitere Bestellungen angekommen
In den letzten Tagen sind noch einige der bestellten Bücher angekommen, sie stehen in 201 im NAFU-Regal.
"Emergency Room" und NaFu
Hat gestern jemand von Euch "ER" gesehen? Die Folge war jedenfalls sehr NaFu-esque: Neela wacht dreimal auf und erlebt den gleichen Tag dreimal anders, mit anderen Entscheidungen, die zu anderen Folgen führen, ein bisschen à la "Groundhog Day". Die Offenheit von Zukunft wurde sogar sehr explizit thematisiert, nicht nur durch die Erzählstruktur der Folge, sondern auch durch die Figur eines kleinen Mädchens, das Neela behandelt und das sie dreimal (jeweils am Anfang der sich dann entwickelnden Sequenz von Ereignissen fragt: "Don't you want to know your future"?
Womit wieder mal bewiesen wäre: Fernsehen bildet.
Womit wieder mal bewiesen wäre: Fernsehen bildet.
Montag, 1. Juni 2009
Metalepsen und NaFu
Auf meinem Heimflug war ich gezwungen, die sehr unüberzeugende Verfilmung von Tintenblut anzusehen (ich hoffe, die Bücher sind besser!) und dabei ist mir ein weiterer Aspekt eingefallen, der für NaFu von Interesse sein könnte: mir scheint, dass die Determiniertheit und Linearität der Zukunftsentwürfe von Erzählung immer dann (explizit oder zumindest implizit) in Frage gestellt wird, wenn eine Figur im Sinne der Metalepse aus ihrer Erzählebene heraustritt und sich über ihre fiktionale Natur bewusst wird, oder sogar ihre eigene Geschichte verändert. Als Teil einer (idR abgeschlossenen) Erzählung ist die Zukunft der Figur "geschrieben", sie ist bereits vergangen und ihr Ausgang bekannt, mit dem metaleptischen Ebenenbruch aber kann diese Determination zumindest theoretisch gebrochen werden. Im Tintenblut-Film erfährt eine Figur, dass sie in ihrer Romanwelt sterben wird, als sie aber in diese Romanwelt zurückkehrt, sind die Voraussetzungen des Todes nicht mehr gegeben - die Geschichte schreibt sich also um?
Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Texten, in denen fiktive Figuren sich gegen ihr "Erzählschicksal" auflehnen, oder auch auf dessen Einhaltung drängen. Mir fallen spontan Flann O'Brians At Swim-Two Birds ein sowie Luigi Pirandellos Sei Personaggi in Cerca D'Autore, außerdem Die Unendliche Geschichte. Weitere Beispiele? Meinungen dazu?
Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Texten, in denen fiktive Figuren sich gegen ihr "Erzählschicksal" auflehnen, oder auch auf dessen Einhaltung drängen. Mir fallen spontan Flann O'Brians At Swim-Two Birds ein sowie Luigi Pirandellos Sei Personaggi in Cerca D'Autore, außerdem Die Unendliche Geschichte. Weitere Beispiele? Meinungen dazu?
Dienstag, 26. Mai 2009
Richard Bartle on - boring stuff.
Richard Bartle ware heute im Metaplace für eine kleine Q&A. Eigentlich wollte ich das Chatlog hier posten, aber die Diskussion selbst war leider so fad, dass sich das kaum lohnt (Wenns wen interessiert, ich habs rumliegen).
Zumindest ein Zitat, bei dem ich den Gedanken ganz interessant und ansatzweise relevant finde:
Anyway, zumindest war das ein Vorwand, auch mal auf den Bartle Test zu verweisen und auf Terra Nova. Und wenn ich schon dabei bin: Sehr empfehlenswert für Grundlagen von Game Develop-Seite ist der Escapist.
Zumindest ein Zitat, bei dem ich den Gedanken ganz interessant und ansatzweise relevant finde:
gguillotte: I've been watching procedurally generated content for a while. Love comes to mind, a PG MMO. What sort of impact is this going to have, where content generation is automated?
Richard: it depends if the generation of the content is the game or is filler
Richard: procedural content can work - I've spent many, many hours playing Rogue for example
Richard: using procedural content to create a canvas for virtual worlds seems a perfectly rational thing to do
Richard: however, the designer has to put their soul in it somewhere: either this is by modifying the procedural content or by creating the framework that creates it
Richard: now the former is the traditional way for designers to speak to players; if a designer wants to speak through the content-generation rules, well
Richard: that would be possible but we don't have the vocabulary for it yet
Anyway, zumindest war das ein Vorwand, auch mal auf den Bartle Test zu verweisen und auf Terra Nova. Und wenn ich schon dabei bin: Sehr empfehlenswert für Grundlagen von Game Develop-Seite ist der Escapist.
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