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Donnerstag, 15. Oktober 2009

Artikel über DVD-Versionen

So, damit hier mal wieder ein wenig Schwung in die Bude kommt... Bin grade über einen Artikel gestolpert, der für unsere DVD-Diskussion interessant sein könnte:

All Our Variant Futures: The Many Narratives of Blade Runner: The Final Cut. By: Brooker, Will. Popular Communication, Apr-Jun 2009, Vol. 7 Issue 2, p79-91

This article discusses the 2007 release of Blade Runner (Ridley Scott, 1982) as a “Five-Disc Collector's Edition.” It explores the changes to the film's narrative and characterization implied by the director's preferred “Final Cut,” but argues that the 2007 release's most significant aspect is (in contrast to other franchises like Lucas's Star Wars films) its' embracing of variant edits, source material, alternate, and deleted scenes as equally valid within canon, and its' refusal of hierarchies of meaning that would privilege one version of the film over another. The article further proposes that this five-disc package constructs Blade Runner as a fictional world with some parallels to contemporary transmedia franchises, through which the “Final Cut” itself, following the model of video games, constitutes one narrative path among a network of possible alternate routes.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Guillermo del Toro über die Zukunft des Geschichtenerzählens

...bei Wired.

del Toro: In the next 10 years, we’re going to see all the forms of entertainment—film, television, video, games, and print—melding into a single-platform “story engine.” The Model T of this new platform is the PS3. The moment you connect creative output with a public story engine, a narrative can continue over a period of months or years. It’s going to rewrite the rules of fiction.

Wired: It sounds like you’re talking about an entirely new form of storytelling.

del Toro: Think about the way oral tradition became written word—how what we know about Achilles was written many, many years after it made its way around the world with different names and different types of heroes. That can happen when you allow content to keep propagating itself through different kinds of platforms and engines—when you permit it to be retold with a promiscuous form of mythology. You see it when people create their own avatars in games and transfigure their game worlds.

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Freitag, 5. Juni 2009

Blade Runner Official Mash-Up-Thingy

Haha, eat this:

Ridley Scott, Regisseur von „Blade Runner“, arbeitet an Sorta-Prequels in Form von kurzen fünf- bis zehnminütigen Clips, die in Form einer Webserie namens „Purefold“ Themen des Films aufgreifen sollen. Die Figuren aus dem Original sollen nicht vorkommen, es ist eine Online-Serie „inspired by Blade Runner“. Das besondere: Die Serie wird unter CC-Lizenz stehen und User sollen die Clips remixen und online stellen, was dem ganzen eine ganz eigene Dynamik verpassen könnte. Willkommen im 21. Jahrhundert, Film.
quoth der Nerdcore, mehr hier. Der Spannende Teil ist m.E. die Lizenz: Das wird offenes jeder-darf-mitmachen-Storytelling-of-Doom(TM).

Go.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Filme mit alternativen Enden

Ganz interessant sind ja vielleicht auch noch Filme mit alternativen Enden die dann aus welchen Gründen auch immer nicht genommen wurden (und die teilweise radikal anders sind, vgl. "Blade Runner").
Zumindest in der DVD-Fassung wird dadurch demonstriert, dass die Geschichte auf unterschiedliche Arten enden kann (=> interessant wäre hier auch die Rolle der DVD als Medium in dem alternative Fassungen publiziert werden können).

Es kommt wohl auch vor, dass bei besonders spannenden TV-Serien unterschiedliche Enden gedreht werden um die Spannung bis zuletzt zu halten (wenn ich mich nicht irre war das bei der ersten Staffel von "Murder One" der Fall, in der es um einen Mordfall ging => es wurden mehrere Enden gedreht in denen sich unterschiedliche Figuren als letztendlicher Mörder herausstellten; nicht einmal die Schauspieler wussten vorher, welches Ende dann letztendlich ausgestrahlt werden würde).

Donnerstag, 7. Mai 2009

Und weil ich grade dabei bin...

... und wir uns gestern mit Sebastian über Fanfic (und insbesondere die Endlos-Weiterschreibung von Multi-Verse-Narratives in diesem Medium und deren (Nicht-?)-Relevanz für NaFu) unterhalten haben:


The Hunt for Gollum - frisch rausgekommener 38-Minuten (!) Fan-Film (!) mit Handlung Post-Hobbit-Pre-LotR. Plot teilweise durchaus cringeworthy, aber production values dieser Qualität habe ich seit Troops nicht mehr gesehen. Ach was, eigentlich noch nie in einem Fanfilm.

Falls es wider erwarten wen interessiert - ähnliche Derivativwerke (alle aus der selben Nerd-Ecke, sorry): Pink Five (Star Wars, highly recommended, insbesondere der erste), IMPS - The Relentless (dito Star Wars) , Star Trek - Phase II (TOS-Fortschreibung, schon mehrere Folgen) und upcoming Born of Hope - wieder auf der LotR-Schiene.

Samstag, 25. April 2009

Unchronologisches Erzählen im Film/TV

Hier mal meine zwei Cent.

Ist schon eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe, aber vielleicht ist er ja für das Projekt interessant (auf jeden Fall ist es ein toller Film; vielleicht hat ihn jemand auf DVD?): Memento

Interessant außerdem: Lost (ich hör Sebastian und Andreas schon aufstöhnen ;-)):
In Season 1-3 wird die Haupthandlung in der Gegenwart (eine Gruppe Leute sitzt auf einer mysteriösen Insel fest) immer wieder von Flashbacks durchbrochen, durch die man nach und nach Infos über die einzelnen Figuren erhält bzw. neue Fragen aufgeworfen werden.
Soweit, so traditionell. Aber seit der 4. Staffel gibt es zusätzlich Flashforwards in die Zukunft der einzelnen Charaktere => man sieht, wer gerettet wird und wie es ihnen danach geht, weiß aber nicht, was dazwischen passiert ist. Währenddessen läuft die "Gegenwartshandlung" auf der Insel normal weiter. Durch das Verhalten und die Aussagen der Figuren in der Zukunft kann der Zuschauer jetzt quasi "im Rückblick" zusätzlich spekulieren, was eigentlich passieren wird.
Ganz abgefahren wird das in einer Episode, in der man in einem Handlungsstrang sieht, wie eine Figur ihr Kind bekommt, und in einem weiteren Handlungsstrang sieht, wie der Vater versucht, rechtzeitig ins Krankenhaus zu kommen. Am Ende stellt sich heraus, dass die Szenen mit der Frau Flashforwards waren, die mit dem Mann jedoch Flashbacks (sprich bei ihm ging es um eine ganz andere Geburt; außerdem ist er in der Zukunft bereits tot). Sehr genial gemacht.

Weitere teilweise durchaus innovative narrative Experimente mit Timetravel aller Art gibt's natürlich in Star Trek und ähnlichen Serien. Besonders zu empfehlen ist die Episode "All Good Things" (bei Interesse wendet euch an mich ;-)).

Freitag, 24. April 2009

Multiple Futures

Kennt jemand von Euch zufällig diesen Film? Bin gerade beim Stöbern im Internet darauf gestoßen; könnte für den ein oder anderen von uns interessant sein...

Mittwoch, 8. April 2009

Artikel: Interactive Filmic Narrative

Hier ein potentiell interessanter Artikel für unsere Film-Leute.

Viele Grüße,
Felicitas

Dienstag, 31. März 2009

I now declare this bazaar open

Hier ein erster Testpost aus dem frisch gebackenen NaFu-Blog. Zur Einstimmung gibt es den Youtube-Tip von Steffi: